THE LEARN ARENA
THE LEARN ARENA [TLA] ist die neuste Entwicklung im Edutainment Bereich von Down Church Studios und verbindet betriebliche Weiterbildung mit einer echten Trading-Card-/Deck-Mechanik und einem kompetitiven Arena-Modus. Lerninhalte werden zu „Arenakarten“, die in einem Deck zusammengestellt und im Spiel strategisch eingesetzt werden. Inhaltlich kann das System für jeden Fachbereich angepasst werden, von Produktschulungen über Compliance und Arbeitssicherheit bis hin zu Service, Vertrieb oder IT. Unternehmen können eigene Grafiken, CI-Elemente und Assets integrieren und darüber hinaus Belohnungen, Season-Pass-Stufen, Herausforderungen und Regeln definieren, damit die Lernmotivation langfristig stabil bleibt.
Im Kern besteht der Lernloop aus drei Bausteinen: Trainings, Arena und Progression. In Trainingsessions üben Lernende gezielt Inhalte, sammeln XP und verbessern ihre Statistiken [z. B. richtige Antworten, Antwortzeiten]. Der Arena-Modus macht daraus ein Spiel: Zwei Spielende treten gegeneinander an, starten mit festen Lebenspunkten und spielen über mehrere Runden Karten aus ihrer Hand. Wer am Zug ist, legt eine Arenakarte, diese löst beim Gegenüber eine Frage aus. Das Entscheidende richtig beantworten heißt kontern. Beantwortet der Gegner die Frage korrekt, „prallt“ der Effekt zurück und der Angreifer verliert Lebenspunkte; bei einer falschen Antwort oder Timeout verliert der Verteidiger Lebenspunkte. So entsteht ein dynamischer Ablauf, bei dem Wissen nicht nur abgefragt, sondern als taktischer Vorteil genutzt wird.

Die Deckmechanik sorgt dafür, dass Lernen planbar und gleichzeitig abwechslungsreich bleibt. Ein Deck besteht aus 20 Arenakarten [mit festem Seltenheits-/Stufenmix] plus 5 Effektkarten. Die Arenakarten tragen unterschiedliche „Stufen“ [Raritäten], die sowohl Anspruch als auch Risiko/Ertrag abbilden. Höhere Stufen sind mächtiger, aber typischerweise anspruchsvoller bzw. zeitkritischer. Zusätzlich gibt es verschiedene Fragetypen, je nach Kartenstufe, z. B. Wahr/Falsch, Multiple Choice, Sortieren/Anordnen, Zuordnen/Matching oder Multiple-Select. Dadurch lässt sich Fachwissen nicht nur reproduktiv, sondern auch anwendungsnah prüfen [z. B. Reihenfolgen in Prozessen, Zuordnung von Begriffen, Mehrfachkriterien, etc.]. Ein besonderes strategisches Element sind die Effektkarten. Sie greifen direkt in den Spielverlauf ein und machen das Match weniger „starr“.

Damit Mitarbeitende nicht nur spielen, sondern auch sichtbar vorankommen, ist die Progression mehrstufig aufgebaut. Über XP und Level werden Inhalte freigeschaltet, vor allem durch Arenakarten-Booster. Mitarbeitende wählen einen Fachbereich/Topic für ihren nächsten Booster, füllen durch Aktivität einen Fortschrittsbalken und können anschließend Booster öffnen, um neue Karten [also neue Fragen/Items] für genau dieses Themengebiet zu erhalten. Das fördert Spezialisierung [gezielt in einem Bereich besser werden] und gleichzeitig Sammel-/Unlock-Motivation. Optional kann ein „Pity“-Prinzip [Schutz vor Pechsträhnen] sowie eine erhöhte Chance auf noch nicht besessene Karten eingesetzt werden, damit Fortschritt fair und planbar bleibt.

Für langfristige Motivation kommen Herausforderungen und ein Season Pass hinzu. Tägliche und wöchentliche Challenges setzen klare Ziele [z. B. Trainings abschließen, Arenaspiele gewinnen, Effektkarten einsetzen], werden automatisch zurückgesetzt und belohnen Aktivität. Der Season Pass strukturiert Fortschritt in einer „Saison“ mit freischaltbaren Stufen, inklusive Belohnungen, kosmetischen Anpassungen und Incentives, die Sie als Unternehmen frei definieren können [z. B. interne Rewards, Zertifikate, Badges, Team-Events]. Ergänzend gibt es Community-/Arena-Herausforderungen, bei denen alle Teilnehmenden gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, ideal, um Kampagnen, Rollouts oder Lernwochen im Unternehmen zu begleiten.

Ein weiterer B2B-Baustein ist die Kollektivfunktion. Lernende können sich in Teams/„Kollektiven“ organisieren, gemeinsam Fortschritt sammeln und Teamziele verfolgen. Das ist besonders wirkungsvoll in Organisationen, die Lernen als Kulturthema verstehen. Ergebnisse werden nicht nur individuell sichtbar, sondern auch als kollektive Leistung, inklusive Team-Vergleichen, gemeinsamer Aktivität und Motivation über Zugehörigkeit. Seit Version 1.1.0 können in TLA auch Digital Educational Resources [DER] integriert werden die mithilfe von ABBA erstellt wurden.

Optional kann eine Premium-Mitgliedschaft eingesetzt werden, um Funktionsumfang und Individualisierung zu erweitern, je nach Geschäftsmodell entweder für einzelne Accounts oder als Unternehmens-/Lizenzpaket. Premium kann z. B. zusätzliche Deck-Slots [mehr als ein Deck], XP-Boosts, Premium-Badges sowie exklusive Anpassungen [Titel, Reaktionen, Sounds, Effekte, Designs] freischalten. Wichtig, im B2B-Kontext ist das flexibel, Premium kann als „Plus-Stufe“ für Power-User dienen oder als Bestandteil einer Unternehmenslizenz vollständig enthalten sein.

Für Interessierte bieten wir eine Live-Demonstration an. Über das Kontaktformular können Sie eine Demo anfragen, gemeinsam klären wir Zielgruppe, Themen, gewünschte Spielmechaniken [z. B. Booster-Regeln, Season-Pass-Belohnungen, Challenges] und Ihren Branding-Bedarf. Neben den Lizenzkosten fallen zusätzlich Hostingkosten an, da die Anwendung als PaaS-Deployment über Railway betrieben wird [Betrieb/Skalierung/Umgebung]. So erhalten Sie eine wartungsarme, professionell betreibbare Lösung, die sich inhaltlich und visuell präzise an Ihre Weiterbildungsszenarien anpassen und in etablierte LMS [Bsp. Moodle] schnell implementieren lässt.

Durch den eingebauten Diagnosebereich können Lehrende direkt einsehen, wie die Lernenden einer Gruppe bzw. Kohorte ihren Wissensstand erweitern bzw. in welchen Bereichen einzelne noch individuelle Unterstützung benötigen. Die gewonnenen Daten können exportiert und für konkrete statistische Auswertungen verwendet werden. Eine automatische statistische Auswertung ist beispielsweise mithilfe des KI-Tools ASCVIT möglich. Die aktuelle Version steht über folgendes GitHub Repository zur Verfügung.
Wenn mal kein Mensch für ein Match zur Verfügung steht, kann man auch gegen die TLA-KI antreten. Um zu gewährleisten, dass diese Funktion nutzbar ist, muss die Institution einen Ollama API-Key bereitstellen. Je nach Präferenz kann der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst werden.

Seit Version 1.2.0 verfügt TLA über eine umfangreiche IDLE-Mechanik. Im Kontrollzentrum verwalten Spieler erstmals die neuen Ressourcen Cypher-Credits, Flux und Resonanz. Diese bilden die Grundlage für ein ausbaubares Modulsystem: Über installierbare und aufwertbare Module lassen sich Prozesse automatisieren, Ressourcen umwandeln und neue Vorteile für die Arena freischalten. Der besondere Reiz der Mechanik liegt darin, dass viele dieser Prozesse zeitbasiert und auch offline weiterlaufen. Fortschritt entsteht somit nicht nur durch direkte Matches, sondern auch durch strategische Planung und den gezielten Ausbau der eigenen Infrastruktur. Die IDLE-Mechanik wird in zukünftigen Updates weiter vertieft und soll vor allem in kommenden Spielmodi eine noch zentralere Rolle einnehmen.
